Hier die neusten Ereignisse 
Für die, die nicht den ganzen Text lesen wollen:
Da es außer den heißen Quellen (Air Panas) in Banjar dort nicht mehr viel zu sehen gab und auch in Lovina nicht sooo viel geboten wird, dass es sich lohnt, da eine Nacht zu verbringen, die wir dann im Nachhinein von Ubud abziehen hätten müssen, haben wir uns gedacht, gleich zumGunung Batur, dem über 1700 m hohen Vulkan im Nordosten Balis, zu fahren, einen Tag drauf gings dann gleich weiter nach Ubud, dem Kunst- und Handwerkszentrum auf Bali.
Für die, die die „extra large“ Ausführung lesen wollen:
In der früh gab es nochmal das leckere mitten-im-Dschungel Frühstück, von dem wirklich jeder satt wird und dann sind wie noch für ne Stunde 500 Meter weiter zu den heißen Quellen, um noch schnell ein „morgendliches Bad“ in aller Ruhe zu nehmen, da sich im Laufe des Tages viele Einheimische und ein paar Touris dorthin begeben um der Ruhe ein Ende zu setzen. So ruhig war es aber leider um 9.00 Uhr morgens auch nicht mehr. Spaß hatten wir trotzdem, vorallem wenn Thomas so lustig ins Wasser springt :D
Irgendwann wurde es uns dann aber zu blöd, sodass wir zurück in die Unterkunft sind und unser Zeug „zambaggld“ haben, damit wir schnell zu unserem Ziel losfahren konnten:
Der 1717 Meter hohe Vulkan Gunung Batur
Wer sich genau informieren will: hier klicken...
Auf der Fahrt konnte man auch so einiges entdecken:
so sieht also ein "richtiger" Weihnachtsstern aus
unserm 50 kg Sack Zement Freundchen hier haben wir aber, was die Sicherung der Ladung betrifft, nicht so getraut...
das Wetter wird auch merklich schlechter hier oben in den Bergen
den Vulkan kann man aber schon sehen 
Man muss wissen, dass dieser aktive Vulkan ziemlich mittig in einer sogenannten Caldera liegt, was eine kesselförmige Struktur vulkanischen Ursprungs bedeutet. Das heißt, dass diese „Caldera“ wohl früher mal der Krater eines alten Vulkans war, der wahrscheinlich unvorstellbar viele Jahre alt ist. Die letzten Ausbrüche wurden zwischen 1998 und 2000 aufgezeichnet.
In dem alten Kraterkessel wollen wir ür eine Nacht das Lager aufschlagen, weil sich das doch sehr spannend anhört. Also nehmen wir eine Straße die von Kintamani, einem größeren Dorf am Kraterrand, die runter in den Krater führt.
Wir sind auch ziemlich froh, von dem Dorf wegzukommen, da sich dort um die Mittags- und Nachmittagszeit jede Menge Touristen versammeln und die Händler einem dort tierisch auf die Nerven gehen, weil sie einem allen möglichen Krims Krams anbieten wollen. Die meisten Leute schauen sich den Gunung Batur nur vom Kraterrand aus an und fahren dann weiter nach Ubud.

schnell noch ein nettes Foto...
tolle Aussicht vom Kraterrand aus

..und dann gehts die Straße da runter
Straßen, die einfach über die letze, verkaltete Lava drübergebaut wurden führen uns dann in das Dorf Batur Tunguh zu unsrem neuen Domizil: „Arlina´s“

Die Gegend rundum den Vulkan und im Kratertal ist wirklich sehr eindrucksvoll und irgendwie herrscht hier für mich eine seltsame Stimmung im positiven Sinne, das einzige was ein bisschen stört, sind die Lastwägen, die ständig mit dem Lavasand aus dem Tal rauf zur Straße am Kraterrand fahren und wieder runter. Lavasand kann man nämlich gut zum Straßenbau gebrauchen.
Zum Abendessen empfielt sich der im Bananenblatt gedämpfe Fisch, der direkt aus dem Lake Batur gefischt wird. Am Fuß des „neuen“ Vulkans auf der Ostseite befindet sich nämlich auch noch ein großer See. Es werden einem auch Trekking Touren rauf auf den aktiven Vulkan angeboten, für die wir uns leider diesesmal keine Zeit genommen haben. Begeisterte Wanderfreunde und Bergsteiger finden hier also auch ihr Glück.
erkaltete Lava vorm Vulkan
und dann ich vorm Vulkan :D

Teil des Kraterrandes bei Sonnenuntergang
Abendessen
jam jam!
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Heute wurde uns dann zum Frühstück wiedermal Banana Pancake serviert, diesmal sogar mit Schokosoße
Was das Frühstück betrifft, bin ich hier auf Bali ja sowieso genau richtig 
Als der Auftrag „Zeig zambaggln“ erfolgreich ausgeführt wurde, konnte es auch schon Richtung Ubud losgehen. Aber erst einmal musste sich unser Jeep den inneren Kraterrand rauf zum Rand quälen, mit samt unserem Gewicht und dem des ganzen Gepäcks. Oben angekommen gönnten wir uns lecker Mango und Papaya Juice und ich habe noch ein (vorerst) letztes Mal die Aussicht auf den Gunung Batur auf mich wirken lassen:





40 km weitere Kilometer trennten uns also nun von unserem nächsten Ziel: der kulturell angehauchten Stadt Ubud. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Stop in Tampaksiring, einer mini mini mini Stadt oder auch ein großes Dorf :D Dort soll es nämlich ein „fast“ Weltkulturerbe geben: den Tempel „Gunung Kawi“ was auf Deutsch „Berg der Poesie“ bedeutet und wurde vermutlich im 11. Jahrhundert errichtet.
Wer sich für balinesische Frühgeschichte und für die balinesisch-javanische Vergangenheit interessiert, sollte dort unbedingt mal vorbeischauen. Witzig finde ich, dass er von den europäern erst 1920 entdeckt wurde und bis zu dem Zeitpunkt eben nur von Einheimischen besucht wurde.
Wahrscheinlich war es damals auch nicht so leicht, den Tempel zu finden, da die Anlage sich in einer malerischen Schlucht, durch die der Pakerisan Fluss fließt, befindet. Zudem wird er noch von unzähligen Reisterrassen umzingelt.
Das Ganze besteht aus einem Tempel, drei in Felsen gehauene, kleine Klöster, zwei Gruppen von insgesamt neun aus Tuffstein gehauene Grabmälern sowie noch einem 10. Denkmal, das wir uns aber nicht mehr angeschaut haben, weil das irgendwie keiner mitbekommen hat und wir sowieso zu erschöpft vom ganzen Treppen rauf, Treppen runter Gelatsche waren. Wir waren uns aber alle einig, dass es sich echt gelohnt hat, dort einen Halt zu machen, zumal es sowieso auf dem Weg lag.
Beim Betreten und Verlassen des Geländes sollte man sich aber auf nervige Händler gefasst machen, die einem einen Haufen Sarongs zu einem zunächst billigen Preis anbieten wollen und dann aber doch mehr verlangen. Der gängigste Trick ist der, dass sie sagen: „10, 10!“ und man denkt natürlich: „Ah, billig, nur 10.000 Rupiah (80 Cent)“ Wenn man dann in die Falle getappt ist, rücken sie allmählich raus mit der Sprache: „10...10 Euros!! Was dann aber etwa 120.00 Rupiah wären :D Dumm sind die ja nicht, denn dann haben sie einen in ihren Krallen und man bekommt sie erst mal nicht mehr so leicht los :D
Also am Besten den Kopf auf den Boden richten und möglichst nichts angucken!
Einen Sarong wollen sie einem deswegen verkaufen, weil man den Tempel nur mit Sarong betreten darf, was das ist und wie das aussieht seht ihr nun auf vielen der folgenden Bildern:
Am Anfang gleich ein Hinweis, der mich zum lachen bringt
Frag mich, wie die das kontrollieren wollen....
Schöner Ausblick auf die Reisterassen:


frisch gesetzter Reis..
..und Entstehungsdokumentation des vorangegangenen Fotos :D
und ich muss auch noch auf ein Foto mit den Reisterassen 
..ein verwunschener Ort..

Gelegenheiten sein Geld auszugeben gibt es auch hier 
Gut, wenn man schon einen Sarong hat, dann muss man sich keinen von den nervigen Händlern kaufen 
Sogar die Statuen tragen hier Sarong :D
Eingangsbereich zu den kleinen, früheren Klöstern
Die Frauen binden hier den lieben langen Tag Schalen aus Bananenblättern für die Opfergaben


Teile der Köningsgräber von "Gunung Kawi"
Die Jungs hier üben grade irgendso eine Art Tanz und geben ab und zu unverständliche Schreie von sich^^
Irgendwie ne nette Freizeitbeschäftigung, hier spielt man nicht nur einfach Fußball ;-)



So siehts aus, wenn wir Spaß haben:


...oder wenn Thomas und Alina Spaß haben...
ohne Worte
ohne Worte
ohne Worte
und so sieht s aus, wenn Thomas und ich mal wieder vergeblich auf Alina warten :D

Nach Ubud wars von dort aus dann nur noch ein Katzensprung und die Hotelsuche war diesmal auch nicht so eine endlos erscheinende Odyssee wie sonst immer und glücklicherweise sogar direkt an der „Monkey Forest Road“, in der es ne Menge Shops und kleiner Läden gibt, in denen man schöne Souvenirs und Klamotten kaufen kann
Unter anderem haben wir eine schöne Eingangstür zu unserem Zimmer 


und ein schöner Vogel wohnt auch hier 
Hier werden wir die nächsten 4 Tage verbringen und ich werde mir viel Kunst und Kultur ansehen, worauf ich schon die ganze Reise lang scharf bin. Hier ist sozusagen das Mekka für Kultur und Kunst Interessierte. Man kann sich vor Tempeln, Natur und balinesischer Handwerkskunst gar nicht retten, außerdem gibt es hier auch ein paar Kunstmuseen, in denen balinesische Werke ausgestellt werden
Hier ist auch wieder etwas mehr los, es gibt Leute, die einfach mal nach Ubud wollen, es gibt Künstler, es gibt Rucksackreisende und auch Leute die hier Relax & Spa Urlaub machen. Für jeden ist was dabei!
Ausführliche Ubudberichte die nächsten Tage 